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Auf dieser Seite finden Sie nähere Informationen zu den einzelnen Vorträgen.

"Was ist Linux?" Michael Plate
Nach einer kurzen Übersicht über die Entstehung von Linux wird der Zusammenhang zwischen Linux und vorhandener kommerzieller / nichtkommerzieller Software dargestellt und erklärt, was letzlich eine Linux-Distribution ausmacht. Anschliessend werden kurz die Systemspezifika, Installation und Administration erläutert, Hauptteil ist die Nutzung von Linux innerhalb heterogener Umgebungen vom Server bis hin zum Arbeitsplatzrechner. Der letzte Teil stellt ausgewählte Lösungen vor. Der Vortrag setzt Basiskenntnisse über Client-/Serversysteme und Computernetzwerke vorraus.

Zur Person:
Dipl.-Ing. Michael Plate ist Systembetreuer im Bereich Dezentrale Systeme der Universitätsbibliothek Kassel und arbeitet u.a. an der Entwicklung der Digitalen Bibliothek des Landes Hessen mit. Linux benutzt er seit 1992.


"Open Source und das Liebe Geld" Jonas Luster
OpenSource, kurz OSS, ist das neue Schlagwort in der Computerbranche, ganze Geschaeftszweige entstehen ausschliesslich aus dem Willen der Entwickler ihre Software der Allgemeinheit zur Ansicht freizugeben oder - im Falle der Free Software - sogar deren Nutzung, Weiterverwendung oder Modifikation kostenlos zu ermoeglichen.
In diesem Vortrag werde ich auf die Pros aber auch die contras dieser Politik eingehen und die Vorteile fuer Anwender wie auch fuer Entwickler aufzeigen.
Wir werden dabei um Buzzwords wie "Synergien" oder "collaborative tasks" hoffentlich herumkommen, nichtsdestotrotz ist dieser Vortrag hauptsaelich fuer Entscheider und Anwender im geschaeftlichen Umfeld gedacht, Vorkenntnisse im Umgang mit Open Source sind nicht notwendig :)
Anhand der Geschaeftsmodelle Apples, Netscapes, RedHats und VALinux' werden die Entwicklungen aufgezeigt; ein Abstecher nach Daimler Benz und der Deutschen Bank sowie dem Herz des Internets, einem ISP, zeigt die "andere" Seite, die des Anwenders. Zudem wird verbildlicht wie sehr Anwender und Entwickler in diesem Szenario verwoben sind und voneinander profitieren koennen.

Zur Person:
Jonas Luster arbeitet als CTO für eine im Silicon Valley wohl bekannte Firma namens NSCP, Security- und Technologieconsulting. Nebenher ist er freier Berater fuer Exodos (www.exodus.net). Exodus ist durch ihre Tochterunternehmen bekannt, wozu auch Hotmail, eBay und Geocities zählen. Exodus und OneSecure sind die groessten Webhaeuser der Welt. Für ein SV Security Startup findet er aber auch noch Zeit.


"IBM und Linux" Dr. Matthias Wrobel
Linux ist für die IBM ein strategisches Betriebssystem und inzwischen auf fast allen Hardwareplattformen verfügbar. Die IBM unterstützt viele Open Source Projekte und veröffentlicht eigene Software als Open Source. Viele IBM Softwareprodukte sind für Linux verfügbar und weitere werden folgen. Der IBM Global Service bietet professionelle Beratung, Konzeptionierung und Durchführung von Open Source-Projekten. Die IT Services and Solutions als IBM Global Services Company übernimmt Open Source Unterstützung vom Konzept bis zur Implementation für den Mittelstand im Raum Kassel.

Zur Person:
Matthias Wrobel ist seit Januar 2000 Mitarbeiter IT Services and Solutions GmbH einer IBM Global Services Company und seit September im Raum Kassel für Beratung, Konzeption und Projektmanagement im Open Source Umfeld für den Mittelstand tätig.


"Lotus Domino R5 für Linux" Ingo Boernig (SuSE)
Lotus Domino R5 auf SuSE Linux --- Unternehmenskommunikation mit Notes
Wo ist in einem Unternehmen Kommunikation notwenig? Weitere Stichworte sind: Integration von Messaging und Planung, Workflows, Dokumentenmanagement, Präsentation, Customer-Relationship-Management, Zugriff auf Datenbanken und unternehmensweite Adressbuecher, Informationsflusskontrolle und Zugriffregelungen, Datensicherheit.

Zur Person:
Ingo Boernig, 31 Jahre, Dipl. Phys., Studium an der Ruhr-Uni-Bochum, seit Nov. 1999 bei der SuSE Linux AG, Bereiche Systemberatung mit speziellem Focus auf Groupware, Security und Kommunikationslösungen.


"SAP und Linux" Jochen Hein
SAP R/3 und Linux - zwei Welten treffen aufeinander
SAP R/3 ist eine kommerzielle (und teure) Unternehmenssoftware. Linux ist ein freies Betriebssystem, viele Anwender und Entwickler beziehen hier deutlich (politische) Stellung. Wie stellt sich das Miteinander dieser Gruppen in diesem Umfeld dar? Was sind die Hintergründe für die Unterstützung von Linux durch die SAP AG und wie profitieren SAP, SAP-Anwender und Linux-Entwickler von dieser Entwicklung?
Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über das Unternehmen SAP und die Anwendungssoftware SAP R/3. Welche Vorteile und Nachteile hat der Einsatz von SAP R/3 im Unternehmen? Außerdem wird die Plattform Linux vorgestellt, welche Funktionen von SAP R/3 verwendet werden, und welche Programme nicht für Linux verfügbar sind.
Wir werden die Vor- und Nachteile des Einsatzes von LInux im kommerziellen Umfeld beleuchten, dabei insbesondere auf SAP R/3 eingehen, aber auch andere Anwendungen betrachten.

Zur Person:
Jochen Hein ist SAP R/3 Systembetreuung bei der Firma Dierichs Kommerzielle Dienste GmbH & Co Logistik KG, Author eines Artikels im Linux Magazin 09/2000 zum Thema SAP R/3 unter Linux und langjähriger Linux Anwender und Entwickler.


"Sendmail & Antispam" Dirk Meyer
Sendmail ist das weitverbreiteste Programm für die Verteilung von Email. In diesem Vortrag geht es darum, wie man die vielfältigen Möglichkeiten von Sendmail ausnutzt. Anhand von Beispielen wird die Konfiguration erläutert. Insbesondere wird darauf eingegangen, mit welchen Mechanismen man sich gegen Spam erwehren kann. Es bleibt auch Raum um die neuen Funktionen in Senmail 8.11 vorzustellen.

Interessannte Links zum Thema:
www.sendmail.org
www.mail-abuse.org
www.orbs.org
www.abuse.net

Zur Person:
Dirk Meyer, Diplom Informatiker, Netzwerktechnik und Sicherheit, Experte für Linux und FreeBSD, Internet Service Provider seit 1992, IT-Verantwortlicher bei PMA Prozess- und Maschinen-Automation GmbH


"Linux in kleinen- und mittelständischen Betrieben" s.a.d Systemanalyse und Design GmbH
Linux als Betriebssystem hat in den letzten Jahren geradezu einen Boom erlangt. Dies ist sicherlich nicht nur dadurch bedingt, dass der Einsatz dieses Betriebssystems kostenlos ist und es in der Computergemeinde schick ist, gegen Bill Gates und sein Unternehmen Microsoft zu sein - der Einsatz hat auch technische und organisatorische Vorteile. Anhand einer jungen IT-Firma werden die Vorteile und die Grenzen des Einsatzes von Linux im betrieblichen Alltag vorgestellt.

Zur Person:
Andreas Döring hat jahrelang im Wissenschaftlichen Zentrum für Umweltsystemforschung an der Universität Gesamthochschule Kassel gearbeitet. Dort hat er sich neben inhaltlichen Fragen zum Thema Mensch Umwelt Interaktion insbesondere mit der Modellierung und Simulation von Umweltsystemen im Computer beschäftigt. Neben der softwaretechnischen Seite hat er umfangreiche Kenntnisse als Systemadministrator erlangt. Heute arbeitet er bei der Firma s.a.d Systemanalyse und - Design GmbH als Softwareentwickler und Systemadministrator.


"Automatische Installtion Yast" Ingo Boernig (SuSE)
Automatische Installation mit SuSE Linux
Zum Managen großer Installationen ist eine Möglichkeit, Systeme automatisch, d.h. ohne interaktive Arbeit des Administrators, zu installieren sehr hilfreich.
Der Vortrag beschreibt, wie man sich mit einfachen Mitteln eine serverbasierte Installationsumgebung aufbaut und verschiedene Klassen von Rechnern automatisch installiert/updated.

Zur Person:
Ingo Boernig, 31 Jahre, Dipl. Phys., Studium an der Ruhr-Uni-Bochum, seit Nov. 1999 bei der SuSE Linux AG, Bereiche Systemberatung mit speziellem Focus auf Groupware, Security und Kommunikationslösungen.


"Web Application für eCommerce" Daniel Reichenbach (Ingenium)
Linux als Plattform für Web Application Development im Bereich eCommerce
Mit der zunehmenden Verbreitung von Linux im kommerziellen Bereich wird Linux nun auch als Plattform für Web Application Development verstärkt genutzt. Insbesondere die Skriptsprachen PHP und ColdFusion erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit durch ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.


"Arbeitsplätze als Thin Clients / Net-PCs" Dirk von Suchodoletz"
Thin Clients auf Linuxbasis
Thin Clients sind die Antwort auf steigende Anzahl vernetzter PC-Arbeitsplätze und ausufernden Resourcen- und Administrationsaufwand. Unter diesem Begriff werden grafische Terminals subsummiert, die sich in erster Linie durch Reduktion von PC-Workstations unterscheiden und über keine klassische Festplatte verfügen.
Ziel ist es mit diesem Gerätetyp die Administration zu zentralisieren, die Verwaltung der Resourcen zu vereinfachen und die Kosten des Einzelarbeitsplatzes zu senken. Als reine Terminallösung, dem server based computing, genügt eine geringe Rechenleistung, um den Anforderungen der Grafikausgabe und Benutzereingabe zu genügen.
Linux ist das ideale Betriebssystem für solche Einsätze, da es zum einen nichts kostet und die Zahl der Geräte mithin ohne Probleme skalierbar ist, zum anderen alle wichtigen Fähigkeiten zum plattenlosen Betrieb im Netzwerk bereits mitbringt.
Thin Clients können unter Linux in zwei Betriebsmodi verwendet werden: Als reines X-Terminal wo alle Applikationen auf dem Server laufen oder als festspeicherlose Workstation auf der die Userprozesse lokal ausgeführt werden. Die Hardwareanforderungen der X-Terminallösung sind sehr gering (486DX66 mit 16MB und guter Grafikkarte/Monitor), die Anforderungen an Diskless X-Stations werden durch die eingesetzte Software bestimmt (ab 300Mhz CPU und 64MB).
Die Grundlage beider Systeme ist identisch: Der PC wird mit einem Bootrom für Bootp/DHCP/TFTP ausgestattet und startet den angepassten Linuxkernel über das Netz. Sie verwenden eine Ramdisk und das Rootfilesystem wird von einem Server über NFS bereitgestellt. Alle Netzwerk- und Konfigurationsdaten werden durch Bootp/DHCP an den Thin Client übertragen. Alle notwendigen Einstellungen und Konfigurationen für Hard- und Software werden aus diesen Daten durch Skripten erzeugt.
Linux Thin Clients bieten über den reinen grafischen X11-Betrieb hinaus die Möglichkeit über den Citrix ICA-Client mit der Windowswelt Kontakt aufzunehmen und gliedern sich damit nahtlos in heterogene Umgebungen ein.


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